Port-Scanner

    Prüfen Sie offene Ports und verifizieren Sie die Portweiterleitung an Ihrem Router.

    Port scannen

    Geben Sie Ports durch Kommas getrennt ein. Maximal 20 Ports pro Scan.

    Gängige Ports

    21FTP
    22SSH
    23Telnet
    25SMTP
    53DNS
    80HTTP
    110POP3
    115SFTP
    135RPC
    139NetBIOS
    143IMAP
    194IRC
    443SSL/HTTPS
    445SMB
    1433MSSQL
    3306MySQL
    3389Remote Desktop
    5432PostgreSQL
    5900VNC
    8080HTTP Proxy

    Was ist ein Port-Scanner?

    Ein Port-Scanner ist ein Netzwerkwerkzeug, das prüft, ob bestimmte Ports auf einem Computer oder Server offen, geschlossen oder gefiltert sind. Ports sind virtuelle Endpunkte, an denen Netzwerkverbindungen beginnen und enden, wobei jeder Dienst üblicherweise eine bestimmte Portnummer verwendet.

    Port-Scanning wird häufig von Netzwerkadministratoren zur Überprüfung von Sicherheitsrichtlinien und von Sicherheitsfachleuten zur Identifizierung von Schwachstellen eingesetzt. Es hilft sicherzustellen, dass nur notwendige Ports dem Internet ausgesetzt sind.

    Häufige Port-Verwendungen

    Webdienste

    • 80 - HTTP (Webverkehr)
    • 443 - HTTPS (sicheres Web)
    • 8080 - HTTP-Proxy

    Dateiübertragung

    • 21 - FTP
    • 22 - SSH/SFTP
    • 445 - SMB (Dateifreigabe)

    E-Mail-Dienste

    • 25 - SMTP
    • 110 - POP3
    • 143 - IMAP

    Datenbanken

    • 3306 - MySQL
    • 5432 - PostgreSQL
    • 1433 - MSSQL

    Sicherheitshinweise

    • Ungenutzte Ports schließen - Halten Sie nur die Ports offen, die für Ihre Dienste notwendig sind, um die Angriffsfläche zu reduzieren.
    • Firewalls verwenden - Konfigurieren Sie Firewalls, um den Datenverkehr zu filtern und unbefugte Zugriffsversuche zu blockieren.
    • Regelmäßige Audits - Scannen Sie Ihre eigenen Systeme regelmäßig, um sicherzustellen, dass keine unerwarteten Ports exponiert sind.
    • Portweiterleitung - Stellen Sie sicher, dass die Portweiterleitungsregeln Ihres Routers für die benötigten Dienste korrekt konfiguriert sind.

    Ausführlicher Leitfaden

    Ein Portscanner sendet eine Verbindungsanfrage an einen oder mehrere TCP-Ports eines Zielhosts und meldet, ob jeder Port offen, geschlossen oder gefiltert ist. Das ist der schnellste Weg, um zu überprüfen, ob ein Dienst aus dem öffentlichen Internet erreichbar ist – egal ob eine frisch geöffnete Firewall-Regel funktioniert hat, ob eine gehostete Datenbank versehentlich offenliegt oder ob ein Ausfall ein Netzwerk- oder ein Anwendungsproblem ist.

    Offen, geschlossen und gefiltert erklärt

    Ein offener Port bedeutet, dass ein Dienst den TCP-Handshake angenommen hat. Etwas lauscht dort und antwortet. Ein geschlossener Port bedeutet, dass der Host erreichbar ist, aber kein Dienst auf diesem Port lauscht – der Host hat die Verbindung aktiv mit einem TCP RST abgelehnt. Ein gefilterter Port bedeutet, dass innerhalb des Zeitlimits überhaupt keine Antwort zurückkam. Filterung deutet meist darauf hin, dass eine Firewall Pakete stillschweigend verwirft, was für Ports, die nicht exponiert sein sollen, die empfohlene Standardeinstellung ist.

    Aus Sicherheitssicht ist 'gefiltert' bei ungenutzten Ports vorzuziehen gegenüber 'geschlossen'. Geschlossene Ports bestätigen, dass ein Host existiert – eine für Angreifer nützliche Information. Gefilterte Ports erschweren die Inventarisierung des Hosts.

    Wichtige Ports, die sich zu prüfen lohnen

    Port 22 (SSH), 80 (HTTP) und 443 (HTTPS) sind die drei, die Sie am häufigsten scannen werden. Port 21 (FTP), 25 (SMTP), 110 (POP3), 143 (IMAP), 465/587 (Submission), 993 (IMAPS) und 995 (POP3S) decken klassische Dateiübertragung und E-Mail ab. Port 3306 (MySQL), 5432 (PostgreSQL), 6379 (Redis), 27017 (MongoDB) und 9200 (Elasticsearch) sollten so gut wie nie öffentlich erreichbar sein – ein positives Ergebnis ist meist eine Fehlkonfiguration. Port 3389 (RDP) und 5900 (VNC) sind beliebte Ziele für Credential-Stuffing-Angriffe; exponieren Sie sie nur über VPN oder einen Bastion-Host.

    Legitime Anwendungsfälle

    Systemadministratoren überprüfen Firewall-Regeln nach jeder Änderung – Regel öffnen, Port scannen, tatsächliche Erreichbarkeit bestätigen. Entwickler debuggen Verbindungsprobleme, indem sie prüfen, ob ein Dienst an das richtige Interface gebunden ist (ein auf 127.0.0.1 lauschender Dienst erscheint von außerhalb des Hosts als geschlossen). Sicherheitsteams nutzen externe Scans als Plausibilitätsprüfung gegen ihr eigenes Asset-Inventar – alles Offene, das nicht offen sein sollte, ist ein Befund, der untersucht werden sollte. SREs setzen Scans während der Störungsbehebung ein, um zu unterscheiden, ob 'der Dienst ist ausgefallen' oder 'das Netzwerk ist gestört'.

    Häufig gestellte Fragen